Anti "CHRISTLICHES FORUM"

Das letzte Mal war ich vor drei Tagen auf dieser Seite. Da stand der untige Text noch nicht hier, stattdessen ein Text, der diese Website einleitet. Das heißt, dass inzwischen ein Hacker hier am Werk war, der den Start-Text gelöscht und den "Faustyna-Text" hierher kopiert hat. Es dürfte sich meiner Einschätzung nach um einen Sympatisanten von Frau Küble handeln. Um wen denn sonst! Unter den Küble-Sympatisanten gibt es offenbar welche mit einer extrem kriminellen Energie! (04.03.2019)

Grüß Gott und herzlich Willkommen

Die polnische Ordensfrau Faustyna Kowalska (1905 - 1938), von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen, empfing eigenen Angaben zufolge jahrelang Visionen und Einsprechungen des Himmels. Das zentrale Thema ihrer Privatoffenbarungen ist die Göttliche Barmherzigkeit, die eng mit der Herz-Jesu-Verehrung verknüpft ist. In diesem Zusammenhang wurde ihr auch der Barmherzigkeitsrosenkranz geoffenbart, auf den es Frau Küble abgesehen hat. Sie kritisiert ihn auf der folgenden Seite ihrer Website: https://charismatismus.wordpress.com/category/extra-rosenkranze-visionare/barmherzigkeits-rosenkranz

 

Ich gehe nun auf ihre Kritikpunkte ein:

 

1. Küble: Zunächst sei festgehalten, daß der klassische Rosenkranz, der im späten Mittelalter schrittweise durch Ordensleute entstanden ist, seine Struktur und seinen Inhalt ganz auf biblischer Basis erhalten hat:  Die 15 Rosenkranzgeheimnisse sind fast alle der Heiligen Schrift entnommen, das Vaterunser von Christus selbst gelehrt, das Ave Maria besteht größtenteils aus den Worten des Engels bei der Verkündigung des HERRN an Maria. 

Auch die Zahl der 150 Ave-Marias beruht gleichsam auf der Hl. Schrift, da dieses sich an die 150 Psalmen des Alten Testaments (Psalterium) anlehnt, weshalb der vollständige bzw. dreifache Rosenkranz auch „Psalter“ genannt wird.

Warum nun sollte der Himmel diesen bewährten Rosenkranz grundlegend verändern?

 

(a) Quatsch! Das Ave Maria besteht nicht "größtenteils aus den Worten des Engels bei der Verkündigung des HERRN an Maria", sondern aus seinen und Elisabeths Worten.

 

(b) Falsch! Der klassische Rosenkranz ist nicht im späten Mittelalter durch Ordensleute entstanden, sondern ist dem hl. Dominikus von der Gottesmutter geoffenbart worden.

 

(c) Unfug! Mit dem Barmherzigkeitsrosenkranz wurde der "klassische Rosenkranz" nicht verändert, sondern der Barmherzigkeitsrosenkranz ist ein ganz neuer, ein ganz anderer für sich stehender Rosenkranz. der den klassischen überhaupt nicht berührt!

 

2. Küble: Beim Vergleich des Faustina-Rosenkranz mit dem überlieferten Rosenkranzes ergeben sich folgende Unterschiede und Nachteile:

1. Das Vaterunser kommt hier nur einmal vor, im klassischen Rosenkranz aber sechsmal.

 

Das ist doch klar, dass das Vater Unser im Barmherzigkeitsrosenkranz nur 1x und nicht 6x vorkommt, da er doch ein anderer Rosenkranz ist!

 

3. Küble: Beim Vergleich des Faustina-Rosenkranz mit dem überlieferten Rosenkranzes ergeben sich folgende Unterschiede und Nachteile:

... 2. Das Ave Maria wird auf ein einziges Mal reduziert, so daß kaum noch von einem Rosenkranz die Rede sein kann (ein „normaler“ Rosenkranz enthält 50 Aves)

 

(a) Das Ave Maria wird beim Barmherzigkeitsrosenkranz nicht auf ein einziges Mal reduziert, sondern auf ein einziges Mal beschränkt. Das ist ein Unterschied!

 

(b) Anstelle der Ave Maria wird im Barmherzigkeitsrosenkranz zum Vater gebetet: "Durch sein [Christi] schmerzhaftes Leiden, hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt." Warum nun ein Gebet an Maria (das Ave Maria) einem Gebet an Gott bevorzugt werden sollte, ist nicht nachvollziehbar. Frau Küble schießt volle Kanne über das Tor, indem sie ein Gebet an Maria über ein Gebet an Gott stellt!

 

(c) Warum ein Katholik nicht ein Gebet an den Vater anstelle des Ave Maria 50 mal beten dürfe, will sich einem Katholiken einfach nicht erschließen. Und warum die Muttergottes dem ewigen Vater vorgezogen werden sollte, will sich einem auch nicht erschließen. Frau Küble stellt das Ave Maria über eine Bitte an den Vater und somit die Gottesmutter über den Vater. Damit rückt Küble wiederum deutlich vom Katholizismus ab.

 

(d) Alle Kränze, die nach dem Muster des klassischen Rosenkranzes geordnet sind, nennt man "Rosenkränze". Es ist klar, dass es keine Rosenkränze im wahrsten Sinne des Wortes sind. Das ist auch nicht wichtig! Irgendwie muss man diese Gebete ja bezeichnen.

 

4. Küble: Zudem entfallen die drei Aves zu Beginn [des klassischen Rosenkranzes] mit ihrer Bitte um Glaube, Hoffnung und Liebe – immerhin die drei göttlichen Tugenden, die für unser Christenleben entscheidend sind (siehe 1 Kor 13).

 

(a) Frau Küble hat wirklich äußerst merkwürdige Vorstellungen, mit denen sie sich total lächerlich macht, denn wenn der Barmherzigkeitsrosenkranz dieselben Gebete enthalten würde, wie der klassische Rosenkranz, nämlich 6 Vater Unser, die 3 Ave Maria mit den drei göttlichen Tugenden am Beginn, und die übrigen 50 Ave Maria, dann wäre er nicht mehr der Barmherzigkeitsrosenkranz, sondern der klassische!

Der Barmherzigkeitsrosenkranz ist ein anderer Rosenkranz als der klassische Rosenkranz, so wie das Vater Unser ein anderes Gebet ist, als das Ave Maria! Das Ave Maria kann nicht denselben Wortlaut haben wie das Vater Unser, und der Barmherzigkeitsrosenkranz nicht dieselben Gebete wie der klassische Rosenkranz. Logisch, nicht wahr, Frau Küble?!

Im übrigen passen zum Barmherzigkeitsrosenkranz weder die von Küble genannten drei Ave Maria des klassischen Rosenkranzes noch seine 50 Ave Maria, weil er kein marianisches Gebet ist, wie der klassische Rosenkranz, sondern vollkommen gottzentriert sein will. Und warum sollte er das nicht sein sollen?

 

(b) Küble tut so, als würden mit dem Beten des Barmherzigkeitsrosenkranzes die Bitten um die drei göttlichen Tugenden zu kurz kommen. Das ist Quatsch, weil wir Katholiken sowohl den Barmherzigkeitsrosenkranz, als auchden klassischen Rosenkranz beten, bei dem um die drei Tugenden gebeten wird. Das ist so wie mit dem Vater Unser und dem Ave Maria. Wenn man das Ave Maria betet, kommt das Vater Unser nicht zu kurz, weil man auch das Vater Unser betet. Und wenn man das Vater Unser betet, kommt das Ave Maria nicht zu kurz, weil man auch das Ave Maria betet. Das ist ja gerade der katholische Gebetsschatz, der sehr reich an Gebeten und Gebetsformen ist. Aber davon hat Frau Küble keine Ahnung, weil sie protestantisch denkt. Sie betet nur den klassischen Rosenkranz, weil ihn alle anderen katholischen Gebete und Gebetsformen verdrängen würden! Sie betet keine Andachten, keine Novenen, keine Litaneien, weil diese die Bitten um die drei göttlichen Tugenden nicht enthalten! Frau Küble ist weit entfernt vom Katholizismus! Sie kennt den Reichtum und die Schönheit katholischen Betens nicht! Ihr Gebetsschatz ist echt karg, so karg, wie ihr Protestantismus!

 

5. Küble: Bei den großen Perlen, die sonst das Vater-Unser anzeigen, wird jetzt folgende Anrufung gesprochen: „Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, zur Sühne für unsere Sünden und die Sünden der ganzen Welt.“ – [A] Dieses Gebet enthält einen entscheidenden theologischen Fehler, denn die Gottheit Christi kann nicht aufgeopfert werden, weil ein Opfer seinem Wesen nach eine Darbringung, einen Verzicht darstellt  – und Christus kann auf seine Gottheit nicht verzichten, das ist ontologisch (von seinem Sein her) gar nicht möglich. [B] Zudem ist es unsinnig, Gott(-Vater) die Gottheit (des Sohnes) aufzuopfern, da das Heilsopfer Christi im Leiden und Sterben seiner menschlichen Natur bestand, denn die Gottheit kann nicht sterben.

 

Zu [A]: Ausdrücklich heißt es in Phil. 2,6ff., dass Christus als Gott seiner Selbst entsagte und so ein Opfer darbrachte, Verzicht übte. Er hat auf diese Weise seine Gottheit aufgeopfert, um uns Menschen gleich zu sein.

 

Zu [B]:

(a) Um "Faustina" zu widerlegen, wendet Küble an dieser Stelle einen Trick an: Es heißt im Gebet: "Leib und Blut, Seele und Gottheit", Küble aber die "Gottheit" herausschält und für sich allein hinstellt, um dann behaupten zu können, dass "die Gottheit .. nicht sterben" könne. Auf diese Weise trennt sie die Gottheit Christi von seinem im Gebet genannten Leib, seinem Blut und seiner Seele, also von seiner Menschheit, fabriziert auf diese Weise eine Irrlehre, und stellt die Gottheit Christi auf diese Weise als die teilnahmslose Natur des "fernen" Gottes dar.

Doch das Gebet trifft eine andere Aussage, indem es die Gottheit Christi mit seinem Leib und Blut und seiner Seele in Zusammenhang bringt und so den ganzen Christus mit "Leib und Blut, Seele und Gottheit" meint, wie er in der Messe vom Priester Gott dargebracht wird, und wie er sich auf Golgotha darbrachte.

Das Gebet besagt, dass das Menschsein, in das Gott sich selbst zeugte, Ihn leidensfähig machte, um uns zu retten. Wer empfand denn daher anderes Leid als das göttliche ICH Christi, seine göttliche Person also, aufgrund seines gemarterten Leibes und seiner gemarterten Seele?! Gott selbst litt, empfand Leid, opferte sich. Kübles Argumentation aber impliziert, dass Christus aus zwei Personen bestanden habe, auf der einen Seite aus der in sich selbst leidensunfähigen göttlichen Person und auf der anderen Seite aus der leidensfähigen menschlichen Person. Die menschliche Person Jesu habe Leid empfunden und sich so geopfert, nicht aber seine göttliche Person, seine Gottheit. Damit widerspricht Küble der katholischen Lehre, die besagt, dass es keine zwei Personen in Christus gibt, sondern nur seine göttliche; und die hat aufgrund ihres Leibes und ihrer Seele Leid empfunden. Als ich dies in einem Kommentar auf Kübles Website hervorhob, hat sie ihn nicht freigeschaltet. Ich habe sie voll erwischt!

 

(b) Natürlich kann die Gottheit als solche nicht sterben. Das behauptet doch auch niemand und kommt deshalb auch in dem Gebet nicht vor. Im Gebet ist die Rede vom ganzen Christus mit Leib und Blut, Seele und Gottheit, und nicht allein von seiner Gottheit! Der ganze Christus mit Leib und Blut, Seele und Gottheit, starb am Kreuz, und "sterben" bezeichnet doch nicht, wie Küble glaubt, den Ganztod, den es doch gar nicht gibt, sondern die Trennung der Seele vom Körper, im Falle des Gottmenschen, seiner Seele und seiner Gottheit von seinem Körper. Die Gottheit Christi, seine (göttliche) Person, war also beteiligt an diesem Sterbeprozess! Frau Küble hat äußerst merkwürdige Vorstellungen, indem sie, wie die Zeugen Jehovas und die Atheisten, den Tod im materialistischen Sinne aufzufassen scheint. Doch die Ganztod-Lehre ist eine Irrlehre!

 

6. Küble: Bei den kleinen Perlen des Rosenkranzes soll man beten: „Durch sein schmerzhaftes Leiden hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.“  – Christus ist zwar – als Heilsangebot – für alle Menschen gestorben, [A] aber Erbarmen kann Gott schlußendlich nur mit jenen haben, die sich im „Gnadenstand“ befinden, also im Frieden Christi heimgerufen werden. [B] Zweifelsohne gilt zwar der „allgemeine Heilswille“ Gottes, denn der Ewige will alle Menschen zur Wahrheit und damit zur Rettung führen. Allerdings verhindert schon die erbsündliche Verfallenheit des Menschen, daß sich die gesamte Erde bekehrt – mit welcher Logik soll Gott dann „Erbarmen…mit der ganzen Welt“ haben? – Somit ist diese Anrufung zumindest fragwürdig.

 

Frau Küble denkt wiederum nicht katholisch, sondern protestantisch! Wie manche auf ihre eigenen unbedeutenden protestantischen Menschenweisheiten hereinfallen können, ist mir rätselhaft. Vermutlich handelt es sich bei diesen Leuten eh um keine Katholiken, auch dann nicht, wenn sie sich selbst als Katholiken betrachten sollten. In Wirklichkeit dürften sie schlichtweg wahre Konzilskirchler sein!

 

Zu [A]:

Dass Gott "schlußendlich nur mit jenen" Erbarmen haben könne, "die sich im 'Gnadenstand" befänden, ist völliger Quatsch! Denn Erbarmen kann Gott auch gegenüber jenen haben, die sich nicht im Gnadenstand befinden, und zwar, indem er ihnen dadurch sein Erbarmen schenkt, indem er ihnen in ihren Problemen und Leiden hilft, und indem er sie zum christlichen (katholischen) Glauben und durch diesen zum Gnadenstand führt. Dieses Erbarmen hat Gott im Verlauf der Jahrhunderte schon unzähligen Menschen erwiesen, auch mir, indem er uns aufgrund der Gebete seines Volkes bekehrt hat. Man beachte Röm. 9,16: "Somit kommt es nicht auf das eigene Wollen oder Laufen an, sondern auf Gottes Erbarmen." Man denke bei diesem Wort auch an das Erbarmen Gottes, das er Paulus erwiesen hat, als er noch Feind Christi und seiner Kirche war. Christus erbarmte sich seiner, erschien ihm deshalb, bekehrte ihn auf diese Weise und erwies ihm dadurch Erbarmen. Damit Gott noch viele andere Menschen bekehrt - gleich wie und wodurch -, beten wir Katholiken um dieses Anliegen mitunter im Barmherzigkeitsrosenkranz, wenn wir Gott um sein Erbarmen für alle Menschen bitten! Das ist katholisches Denken, das Frau Küble aufgrund ihrer Protestantisierung völlig abhanden gekommen ist!

 

Zu [B]:

(a) Wenn Gott nach 1 Tim. 2,4 will, dass "alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen", dann besteht dies durchaus im Bereich des Möglichen. Denn Gott kann doch nichts Unmögliches wollen. Und was sollte Ihm, dem Allmächtigen, überhaupt unmöglich sein (Lk. 1,37)? Frau Küble unterstellt aber, dass Gott manche Dinge unmöglich sind! Ich bitte mal! Das ist Häresie und Gotteslästerung! - Weil es Gott also möglich ist, dass er alle Menschen bekehrt und rettet, ist es vollkommen katholisch, für die Bekehrung aller Menschen - der ganzen Welt - zu beten. Wer um die Rettung aller Seelen nicht betet, wie Frau Küble, der denkt und handelt nicht katholisch, sondern protestantisch!

(b) Küble erklärt weiter: "Allerdings verhindert schon die erbsündliche Verfallenheit des Menschen, daß sich die gesamte Erde bekehrt". Das ist Quatsch! Dass es nicht so ist, beweisen unzählige Beispiele. So hat sich Paulus trotz seiner erbsündlichen Verfallenheit aufgrund des Erbarmens Gottes bekehrt. Und trotz meiner erbsündlichen Verfallenheit habe auch ich mich 2009 aufgrund Gottes Erbarmens bekehrt. Und aufgrund Gottes Erbarmens hat sich - trotz erbsündlicher Verfallenheit - ein mir bekannter Nazi bekehrt. Frau Küble weiß das nicht, weil sie de facto nicht katholisch denkt! Die erbsündliche Verfallenheit ist kein Hindernis für Gottes Allmacht, Gottes Erbarmen und Gottes Gnadenwirken! Lassen Sie sich also von Satan durch Frau Küble nicht davon abhalten, Gott um sein Erbarmen für die noch Verlorenen zu bitten! Bleiben Sie katholisch! Denn schon viele hat Satan durch Frau Küble vom katholischen Glauben, Denken und Handeln abgebracht und protestantisiert!

 

7. Küble: Am Ende soll dreimal gebetet werden: „Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.“  – Hier wiederholt sich das erwähnte Problem, zudem wird Gott nur als „unsterblich“ bezeichnet, was eine Geringschätzung beinhaltet, denn Gott ist nicht „nur“ unsterblich, sondern ewig. Die Seele des Menschen ist immerhin auch unvergänglich (sie hat einen Anfang, aber kein Ende), aber Gott ist ewig, da ER auch keinen Anfang hat.

 

(a) Weiter oben impliziert Kübles Aussage den Ganztod, und hier spricht sie von der Unvergänglichkeit der Seele. Diese Dame weiß nicht, was sie alles redet!

 

(b) Küble unterstellt einfach, dass die Unsterblichkeit Gottes seine Ewigkeit verdränge. Das ist nicht nur Quatsch, sondern obendrauf noch unverschämt! Wenn wir Katholiken sagen, dass Gott unsterblich ist, dann benennen wir eine katholische Wahrheit. Punkt. Und eine katholische Wahrheit auszusprechen, ist nicht falsch, sondern gut und richtig. Punkt.

 

(b) "Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, hab Erbarmen" ist dem Trisagion, einem der ältesten christlichen Hymnen, entnommen, wo es heißt: "Heiliger Gott, heiliger starker [Gott], heiliger unsterblicher [Gott], erbarme dich unser.“ Da dieses altchristliche Gebet sich nur auf "uns", uns Gläubige, beschränkt, wurde es in den "Privatoffenbarungen" Schwester Faustinas sinnvollerweise auf "uns und die ganze Welt" erweitert, die zur Bekehrung geführt werden soll.

 

8. Küble: Vorher oder nachher soll noch gebetet werden: „O Blut und Wasser, aus dem Herzen Jesu als Quelle der Barmherzigkeit für uns entströmt, ich vertraue auf Dich! –  Barmherziger Jesus, in dem Augenblick Deines Kreuzestodes für uns bete ich Dich an, lobpreise Dich und bitte, umfasse mit Deiner unerschöpflichen Barmherzigkeit die ganze Menschheit, besonders die armen Sünder und die Sterbenden.“ (Faustina-Tagebuch, S. 186)  –  [A] Sollen wir nun etwa – siehe erste Zeile der Anrufung –  auf „Blut und Wasser“ vertrauen? So wie oben zitiert, lautet der Satz aber im Originaltext. [B] Da klar ist, daß dies keinen Sinn ergibt, wurde bei diesem Rosenkranz später das Wort „Jesus“ eingefügt: „O Blut und Wasser…für uns entströmt, Jesus, ich vertraue auf Dich!“

.

 

Zu [A]:

(a) Aus welchem Grund spricht Küble so abfällig über Christi Blut und Wasser, wenn sie schreibt: "Sollen wir nun etwa ... auf 'Blut und Wasser' vertrauen?" Was soll diese Unverschämtheit?! Chisti Blut ist kostbar; Es wurde für uns und unsere Erlösung vergossen, und Küble redet abfällig darüber! Diese Frau ist nicht mehr zu retten! Auch Christi "Wasser" ist Teil seines heiligsten Leibes, der für uns hingegeben wird! Wer so dermaßen übel über die heiligsten "Dinge" redet, ist nie und nimmer katholisch! 

(b) Wenn es heißt: "ich vertraue auf Dich", dann bezieht sich das Wort "Dich" (Singular) nicht auf "Wasser und Blut" (Plural", sondern logischerweise auf Jesus Christus, und zwar aus folgendem Grund: Wären Blut und Wasser gemeint, dann müsste es heißen: "ich vertraue auf Euch (Plural!)!" Da es also heißt: "ich vertraue auf Dich!", bezieht man sich hier auf Jesus: "O Blut und Wasser, aus dem Herzen Jesu ... ich vertraue auf Dich!" 

 

Zu [B]: Dass später "Jesus" hinzugefügt wurde, war völlig unnötig, da aus dem Kontext klar ist, dass mit "Dich" (Singular) nicht "Blut und Wasser" (Plural) gemeint sind, sondern Jesus gemeint ist. Man muss einfach nur genau lesen. Naja, noch nicht mal richtig lesen kann Frau Küble! Und aufgrund ihrer Unfähigkeit, richtig deutsch zu lesen, konstruiert sie einen Fehler, der überhaupt nicht vorhanden ist! Diese Dame ist wirklich nicht mehr zu retten!

 

9. Küble: [A] Was soll sodann die Einschränkung: „…in dem Augenblick Deines Kreuzestodes für uns bete ich Dich an…“  – Der historische Kreuzestod geschah vor 2000 Jahren; selbst wenn damit „nur“ die Erinnerung daran oder die sakramentale Vergegenwärtigung in der hl. Messe gemeint sein sollte: Auch dann begrenzt sich doch unsere Anbetung nicht hierauf. [B] Zudem beten wir Christus nicht in erster Linie seines Kreuzestodes wegen an, sondern aufgrund seiner GOTTHEIT.

 

Zu [A]:

Frau Küble, redet und schreibt nur Unsinn! Der Barmherzigkeitsrosenkranz, und somit der bezeichnete Gebetsteil, soll den Offenbarungen Schwester Faustinas zufolge im Gedenken an den Tod Christi immer nur um 15 Uhr gebetet werden, und "nicht nach dem [klassischen] Rosenkranz zu jeder Zeit", wie ein gewisser Markus im Kommentarbereich richtig erklärt. Es geht also darum, den Herrn im Barmherzigkeitsrosenkranz nur zu diesem Zeitpunkt, um 15 Uhr, im Augenblick seines Ablebens anzubeten, und nicht generell zu jeder Zeit. Frau Küble gibt nur dummes Zeug von sich! Ihr ist aufgrund ihrer Protestantisierung das klare Denken abhanden gekommen, wie den Protestanten!

 

Zu [B]:

Aus welchem Grund unterstellt Küble im letzten Satz, dass der Gebetsteil besagen würde, dass "wir Christus in erster Linie seines Kreuzestodes wegen" anbeten sollen? Das besagt der Gebetsteil doch gar nicht, sondern: "... in dem Augenblick Deines Kreuzestodes bete ich Dich an", nicht: "wegen dem Augrenblick Deines Kreuzestodes". Was soll diese Betrügereien? Was bezweckt Küble mit ihr?

 

10. Küble: Der visionäre Jesus soll zudem zu Faustina gesagt haben: „Derjenige, der diesen Rosenkranz betet, wird stets von großer Barmherzigkeit umgeben sein im Leben und besonders in der Todesstunde. Die Priester werden ihn den Sündern vorschlagen als letztes Mittel der Rettung.“  – Ein Sonder-Rosenkranz als letzter Rettungsanker? Wird damit nicht die Beichte verdrängt? Ist ein Leben nach den Zehn Geboten nicht mehr nötig, um das Heil zu erlangen? Genügt nun etwa dieser Extra-Rosenkranz?

 

Wiederum versteht Küble gar nichts. Sie ist protestantisch! - Der Barmherzigkeitsrosenkranz, heißt es bei "Faustyna", sei das letzte Rettungsmittel für die Sünder, also derer, die gar nichts mit der Beichte und somit mit dem katholischen Glauben und der katholischen Glaubenspraxis zu tun haben. Der Barmherzigkeitsrosenkranz ist im katholischen Milieu gegeben und steht daher im katholischen Kontext, und verdrängt somit weder die Beichte, noch die Zehn Gebote; sondern als "letztes Rettungsmittel" führt er die in Sünde Lebenden letztlich zur katholischen Glaubenspraxis und somit zur Beichte und zu einem Leben nach Gottes Geboten hin. Insofern ist er das letzte Rettungsmittel für die Sünder, die Gottfernen. Wenn man gewisse Aussagen, die im katholischen Milieu geäußert werden und katholisch verstanden werden wollen, nicht katholisch liest und betrachtet, dann kommt man natürlich zu solchen absurden Gedanken, wie sie Frau Küble äußert! Aber wie soll sie sie katholisch lesen können, da sie protestantisch ist?! Das geht doch gar nicht!

 

11. Küble: Abgesehen davon kommt diese neue Form natürlich der menschlichen Bequemlichkeit zugute, denn dieser Rosenkranz ist weitaus kürzer als der überlieferte. So hat man dann in höchstens zehn Minuten einen „Rosenkranz“ gebetet, wozu man sonst eine halbe Stunde benötigen würde.

 

(a) Nun, es gibt einfach kurze und einfach lange Gebete. Die langen Gebete gegen die kurzen und die kurzen gegen die langen auszuspielen, ist dummblödester Unfug! Das Vater Unser ist länger als das Ave Maria. Soll das Ave Maria deshalb nicht mehr gebetet werden? Es gibt zum einen das lange Glaubensbekenntnis und das kurze Glaubensbekenntnis. Soll das kurze Glaubensbekenntnis daher im klassischen Rosenkranz und überhaupt jetzt nicht mehr gebetet werden? Es gibt kurze und es gibt lange Psalmen. Sollen die kurzen Psalmen daher nicht mehr gebetet werden? Es gibt den langen klassischen Rosenkranz und den kurzen Barmherzigkeitsrosenkranz. Soll deshalb der kürzere Barmherzigkeitsrosenkranz nicht mehr gebetet werden? - Frau Küble, machen Sie sich nicht lächerlich! Sie haben vom Katholizismus und der katholischen Glaubenspraxis genauso viel Ahnung wie Ihre Protestanten, die Sie seit Jahrzehnten mit ihrem Protestantismus beeinflussen!

 

(b) Küble tut des Weiteren so, als würden die Beter des Barmherzigkeitsrosenkranzes diesen wegen seiner Kürze dem längeren klassischen Rosenkranz vorziehen. Das ist eine böswillige Unterstellung! Echt frech und unverschämt, diese Dame! Die Wahrheit ist: Die Beter des Barmherzigkeitsrosenkranzes beten diesen nicht wegen seiner Kürze, welche durchaus berechtigt ist, sondern weil er uns von Christus, dem Herrn, geoffenbart wurde, und er für sich genommen einfach sehr gut ist; und sie beten daher nicht nur diesen Rosenkranz, sondern beide Rosenkränze gleichermaßen, den kurzen Barmherzigkeitsrosenkranz und den langen klassischen Rosenkranz, und das obendrauf sehr gerne! Zudem beten sie mehr den klassischen Rosenkranz, als den Barmherzigkeitsrosenkranz, weil der Barmherzigkeitsrosenkranz nur 1x pro Tag gebetet werden soll, und zwar zur Todesstunde Christi, während nach "Lourdes" der klassische Rosenkranz pro Tag mindestens 3x gebetet werden soll (der ganze Psalter).

 

Kurzum: Frau Küble widerlegt den geoffenbarten Barmherzigkeitsrosenkranz mit keinem einzigen ihrer Kritikpunkte! Sie faselt nur dummes Zeug und flößt den Unwissenden auf der einen Seite protestantisches Denken ein und auf der anderen Seite eine übertriebene, folglich antikatholische, Marienverehrung auf, die Maria über Gott und das Ave Maria über's Gebet an Gott Vater stellt! Zudem erklärt sie, dass die zweite göttliche Person (die Gottheit) kein Leid empfunden und sich somit nicht geopfert habe. Daraus ergibt sich die Irrlehre, dass Christus noch eine zweite, eine menschliche Person zu eigen sei, die gelitten hätte, da ja nach Küble die zweite göttliche Person kein Leid empfunden hätte. Dieses dumme Zeug, kann Frau Küble zwar den Unwissenden weismachen, aber nicht uns Katholiken!


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